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Gaswarngeräte für Kohlenmonoxid (CO) und Stickstoffdioxid (NO2)

Erfahren Sie alles über Kohlenmonoxid (CO) & Stickstoffdioxid (NO2) und finden Sie die passende Gaswarnanlage für eine CO & NO2 Überwachung.
Gasmolekül Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid

Kohlenmonoxid (CO) und Stickstoffdioxid (NO2) und ihre Eigenschaften

Zu den gefährlichsten Luftschadstoffen, die unsere Gesundheit und Umwelt schädigen können, zählen Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid. Sie sind oft unsichtbar und haben keinen auffälligen Geruch, aber diese Gase sind eine ernsthafte Gefahr. Kohlenmonoxid entsteht hauptsächlich durch die unvollständige Verbrennung von Brennstoffen und kann eine schwere Vergiftung verursachen; während Stickstoffdioxid vor allem durch Verkehr und Industrie emittiert wird, reizt es die Atemwege und verschlechtert die Luftqualität. Unsere Gaswarntechnik ermöglicht es, mögliche Kohlenmonoxid- und Stickstoffdioxidlecks frühzeitig zu erkennen, was einen wirkungsvollen Schutz für Mitarbeiter, Bewohner und alle anderen in Wohn-, Arbeits- und Industrieumgebungen bietet.

Gasmessfühler

I2660-CO+NO2-I
CO / NO2
Kohlenmonoxid/Stickstoffdioxid

Grenzwerte

Informationen zu Grenzwerten von Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid

Gasmolekül Kohlenmonoxid

Grenzwerte gemäss SWKI VA103-01 (Richtlinie Lüftungsanlagen für Garagen)

Kohlenmonoxid

  • 50 ppm: Lüftungsstufe 1
  • 70 ppm: Lüftungsstufe 2
  • 200 ppm: Alarm

Stickstoffdioxid

  • 0.8 ppm: Lüftungsstufe 1
  • 1.2 ppm: Lüftungsstufe 2
  • 2 ppm: Alarm
Gasmolekül Stickstoffdioxid

SUVA-Grenzwerte

Kohlenmonoxid

  • MAK-Wert: 20 ppm (23 mg/m3)
  • KZG-Wert: 100 ppm (117 mg/m3)

Stickstoffdioxid

  • MAK-Wert: 1,5 ppm (3 mg/m3)
  • KZG-Wert: 3 ppm (6 mg/m3)

Gasmerkmale

Kohlenmonoxid (CO)

  • Unbemerkt: Kohlenmonoxid ist ein farbloses Gas, das man nicht sehen kann.
  • Geruchsneutral: Es besitzt keinen Geruch, weshalb es ohne spezielle Detektoren nicht wahrnehmbar ist.
  • Geschmacklos: Da Kohlenmonoxid keinen Geschmack hat, ist es noch schwerer zu bemerken.
  • Dichte: Es ist leicht weniger dicht als Luft, weshalb es sich in geschlossenen Räumen meist verteilt.
  • Löslichkeit: Es ist leicht löslich in Wasser, jedoch weniger als Kohlendioxid (CO₂).
  • Giftigkeit: Extrem giftig, schon geringe Mengen sind gefährlich. Es blockiert den Sauerstofftransport im Blut, weil es sich an Hämoglobin bindet.
  • Explosionsgefahr: Kohlenmonoxid kann, wenn es in bestimmten Konzentrationen mit Luft vermischt ist, explodieren, vor allem bei hohen Temperaturen.
  • Verbrennung: Kohlenmonoxid ist ein Produkt, wenn kohlenstoffhaltige Materialien unvollständig verbrannt werden.
  • Erstickungsgefahr: In geschlossenen Räumen kann es schnell zu einem Sauerstoffmangel und somit zu Erstickung führen.

Stickstoffdioxid (NO2)

  • Farbe: Rötlich-braunton
  • Geruch: Ein charakteristischer, stechender und scharfer Duft
  • Geschmack: Da Kohlenmonoxid keinen Geschmack hat, ist es noch schwieriger, es zu bemerken.
  • Dichte: Höher als bei Luft sowie Kohlenmonoxid
  • Brennbarkeit: Obwohl es nicht brennbar ist, wirkt es als starkes Oxidationsmittel.
  • Giftigkeit: Extrem gesundheitsschädlich. Kann die Atemwege irritieren und zu Bronchitis, Asthma sowie weiteren Atemwegserkrankungen führen. Eine langfristige Exposition kann gravierende gesundheitliche Auswirkungen haben.
  • Vorkommen: Entsteht überwiegend durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (z. B. in Kraftwerken, Fahrzeugen). Ist ebenfalls in Abgasen enthalten.
  • Verwendung: Kommt in der chemischen Industrie zur Produktion von Salpetersäure zum Einsatz.
  • Kritische Konzentrationen: Werte über 5 ppm können gesundheitliche Risiken bergen, vor allem bei längerer Exposition.

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Fragen zum Nachweis von Kohlenmonoxid & Stickstoffdioxid?

GEFAHREN- QUELLEN

Kohlenmonoxid (CO)

  • Fahrzeuge in geschlossenen Räumen: Motoren, die in Garagen oder geschlossenen Räumen ohne weiteres laufen, können gefährliche Mengen von CO freisetzen.
  • Verstopfte oder blockierte Abzüge und Schornsteine: Wenn Abgase nicht richtig abgeleitet werden können, kann Kohlenmonoxid in geschlossenen Räumen zurückbleiben und sich ansammeln.
  • Heizgeräte mit Mängeln oder unzureichender Wartung: Heizkessel, Gasherde, Gasöfen und Wasserboiler, die nicht richtig gewartet werden, können CO freisetzen.
  • Zigarettenrauch: Auch das Rauchen in Innenräumen kann kleine Mengen CO freisetzen, was besonders für Personen mit Herz- oder Lungenerkrankungen gefährlich sein kann.
  • Wasserfahrzeuge und Boote: In Kabinen oder überdachten Zonen können Verbrennungsmotoren auf Booten CO freisetzen.
  • Industrieanlagen: Bestimmte industrielle Abläufe, vor allem jene, die auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe angewiesen sind, können Kohlenmonoxid emittieren.

Stickstoffdioxid (NO2)

  • Atemwegsreizungen: Durch das Einatmen von NO₂ können die Atemwege gereizt werden; dies führt zu Husten, Atembeschwerden und Entzündungen.
  • Luftverschmutzung: In der unteren Atmosphäre (Troposphäre) begünstigt Stickstoffdioxid die Ozonbildung, was zur Luftverschmutzung und zur Smogentstehung führt.
  • Reaktivität: Unter bestimmten Umständen kann Stickstoffdioxid mit brennbaren Materialien reagieren und Explosionen hervorrufen.
  • Emissionen aus Fahrzeugen und Industrien: Stickstoffdioxid entsteht überwiegend durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und ist in urbanen Gebieten eine große Gefahr.

 

HOCHRISIKO- SZENARIEN

Kohlenmonoxid (CO)

  • Vergiftungsgefahr: CO ist ein farb- und geruchloses Gas, das in schlecht belüfteten Räumen (z. B. durch defekte Heizungen oder Kamine) entstehen kann.
  • Risiko in geschlossenen Räumen: Kohlenmonoxid entsteht durch unsachgemäß gewartete gasbetriebene Geräte in schlecht belüfteten Räumen, was zu einer Vergiftung führen kann.
  • Exposition in städtischen Gebieten: In schlecht belüfteten oder stark befahrenen Bereichen, wie Tiefgaragen oder Staus, kann sich CO ansammeln und gesundheitsschädlich wirken.

Stickstoffdioxid (NO)

  • Langfristige Exposition: Anhaltende hohe NO₂-Konzentrationen können chronische Atemwegserkrankungen verursachen, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
  • Emissionen aus Verkehr und Industrie: Fahrzeuge und Industrieanlagen sind Hauptquellen von NO₂, was in städtischen Gebieten zu Umweltbelastung und gesundheitlichen Risiken führt.
  • Gefährliche Reaktionen: NO₂ kann in hohen Konzentrationen mit brennbaren Stoffen reagieren und Explosionen verursachen, besonders in industriellen Umgebungen.

Gesundheitsrisiken und Handhabung von Kohlenmonoxid & Stickstoffdioxid

Konzentration

KonzentrationSymptome/folgen
0.01 - 0.2 ppm Normale Werte im Freien
50 - 100 ppm Bei längerer Exposition können erste Symptome wie Kopfschmerzen und Schwindel auftreten.
200 - 400 ppm Nach etwa 2-3 Stunden Exposition treten stärkere Symptome wie starke Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Verwirrung auf.
800 ppm und höher Eine Exposition über 1-2 Stunden kann tödlich sein. Konzentrationen ab 1600 ppm können innerhalb von 20 Minuten tödlich sein.

Konzentrationstabelle nur im Querformat sichtbar.

Eine schnelle Erste Hilfe ist bei einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) oder Stickstoffdioxid (NO₂) unerlässlich, weil beide Gase ernsthafte gesundheitliche Schäden oder sogar den Tod verursachen können. Die entscheidenden Erste-Hilfe-Massnahmen sind:

1. Ruhe bewahren und Gefahrenzone verlassen:

  • Bringen Sie die Person sofort aus der kontaminierten Luft (wie z. B. aus einem Bereich mit Abgasen oder Rauch) in einen gut belüfteten Raum oder nach draußen.

2. Frische Luft und Atemhilfe:

  • Ermöglichen Sie der betroffenen Person, tief und langsam zu atmen. Wenn die Person Atembeschwerden hat, bringen Sie sie in eine aufrechte Position.
  • Sofern möglich, sollte die betroffene Person frische Luft schnappen, bis professionelle Hilfe eintrifft.

3. Notruf absetzen:

  • Sollten Sie Anzeichen einer NO₂-Vergiftung wie Atemnot, Husten, Brustschmerzen, Schwindel oder Ohnmacht bemerken, rufen Sie umgehend den Notarzt unter 112.

4. Überwachung der Person:

  • Achten Sie auf Verschlechterungen bei der betroffenen Person, wie Atemnot, Brustschmerzen oder Bewusstlosigkeit, und informieren Sie die Rettungskräfte über alle Symptome.

Wichtige Hinweise:

  • Schnelle Reaktion: In beiden Fällen von Vergiftung ist die Zeit entscheidend. Je eher die Person aus der belasteten Umgebung entfernt und mit Sauerstoff versorgt wird, desto besser sind die Chancen.
  • Langzeittherapien: Bei schweren Vergiftungen, besonders durch CO, ist es notwendig, intensiver im Krankenhaus zu behandeln, um das Gas aus dem Blut zu entfernen.
Bei einer unbeabsichtigten Freisetzung von Kohlenmonoxid (CO) oder Stickstoffdioxid (NO₂) müssen sofortige und gezielte Massnahmen ergriffen werden, um Personen zu schützen und die Auswirkungen der Gase zu minimieren. Hier sind die wichtigsten Schritte, die zu unternehmen sind:

1. Gefahrenquelle identifizieren und sofort stoppen:

  • Wenn möglich, stoppen Sie die Quelle der CO/NO2-Freisetzung (z. B. schalten Sie den defekten Heizofen oder schalten sie einen defekten Katalysator ab).
  • Falls Sie nicht wissen, woher das CO/NO2 kommt oder es zu gefährlich ist, die Quelle zu lokalisieren, konzentrieren Sie sich darauf, den betroffenen Bereich zu verlassen und die Gefahr zu minimieren.

2. Raum sofort verlassen:

  • Bringen Sie sich und andere Personen aus dem betroffenen Bereich in die frische Luft. Da CO farb- und geruchlos ist, kann es schnell gefährlich werden.
  • Vermeiden Sie es, in den kontaminierten Raum zurückzukehren, bevor dieser gründlich belüftet wurde.

3. Belüftung:

  • Öffnen Sie, wenn möglich, Fenster und Türen, um frische Luft in den Raum zu lassen und die CO-Konzentration zu verringern. Verwenden Sie Ventilatoren, um die Luftzirkulation zu erhöhen (sofern dies sicher ist).

4. Notruf absetzen:

  • Wenn Personen Symptome einer CO/NO2-Vergiftung zeigen (z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, Husten, Übelkeit), rufen Sie sofort den Notarzt unter der Notrufnummer 112 an.
  • Geben Sie den Rettungskräften an, dass es sich um eine CO/NO2-Freisetzung handelt, damit sie entsprechend vorbereitet sind.

5. Betroffene überwachen:

  • Falls jemand Symptome zeigt, wie Schwindel, Übelkeit, Husten oder Atembeschwerden, bringen Sie die Person umgehend in den nächstgelegenen Krankenhausbereich, wo eine Sauerstofftherapie angewendet werden kann.

6. Warnung und Absperrung

  • Sperren Sie den Gefahrenbereich ab, um andere daran zu hindern, versehentlich in den kontaminierten Bereich zu gelangen, bis die Gefahr beseitigt ist.
Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid sind unsichtbare Bedrohungen, die unsere Lungen belasten und die Umwelt zerstören, während wir uns ihrer Gefahr oft nicht bewusst sind.
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